Schnelle Integration in den Arbeitsmarkt: Gemeinnützige Jobs für Flüchtlinge

In Hessen ist ein Programm zur schnelleren Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt gestartet – in der Zeit von der Ankunft bis zur Entscheidung des Asylantrages sollen Flüchtlinge möglichst unmittelbar gemeinnützige Jobs übernehmen. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Tobias Hans, spricht sich dafür aus, ein solches Programm auch im Saarland einzuführen: „Es ist eine Win-Win-Situation: Viele Flüchtlinge möchten nicht untätig in ihren Unterkünften herumsitzen und sind dankbar über jede Beschäftigung. Den Kommunen wiederum fehlt häufig das Geld, um Grünanlagen oder Spielplätze zu pflegen.“ Das Geld für das Programm stammt aus dem von der Bundesregierung gestarteten Arbeitsmarktprogramm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“, die Federführung liegt bei der Bundesagentur für Arbeit. In Frage kommen Asylbewerber, die mindestens 18 Jahre alt und nicht schulpflichtig sind. Ausgeschlossen sind Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten sowie ausreisepflichtige Männer und Frauen. „Integration ist keine Einbahnstraße – wir dürfen von den Menschen, die wir in unserem Land aufnehmen, auch eine Gegenleistung erwarten. Die Flüchtlinge können etwas zurückgeben, wenn sie gemeinnützige Arbeiten in den Kommunen übernehmen. Darüber hinaus können sie schneller unsere Sprache lernen und soziale Kontakte knüpfen“, erklärt Tobias Hans.

 Wichtig sei, dass keine Tätigkeiten gefördert werden, die in Konkurrenz zu privaten Unternehmen stehen.