Tabakkonsum ist rückläufig – Gesundheitsrisiko bleibt bestehen

Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai äußert sich der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Tobias Hans zufrieden mit der Situation im Saarland:
„Das im Saarland geltende Nichtraucherschutzgesetz hat sich im Laufe der Jahre bewährt. Die Erfahrungen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung die Regelungen als sehr positiv bewertet und hinter dem absoluten Rauchverbot in saarländischen Gaststätten steht. Wir können sehr zufrieden mit der Entwicklung im Saarland sein und sind zudem Vorbild für andere Bundesländer, die in den vergangenen Jahren nachgezogen haben.“

Der aktuelle Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung zeigt, dass immer weniger Menschen in Deutschland rauchen. Insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen sind die Zahlen stark rückläufig. Dennoch: Immer noch jeder vierte Erwachsene (24,5 %) und 9,7 % der Kinder und Jugendlichen greifen regelmäßig zur Zigarette oder zu anderen Tabakprodukten. Damit bleibt Tabakkonsum das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. 
Tobias Hans: „Die Zahlen im Saarland stellen sich ähnlich dar. Die Zahl der Raucherinnen und Raucher liegt leicht rückläufig bei 23,6 %. Dies ist sicherlich auch auf die Präventions- und Aufklärungskampagnen der Bundes- sowie Landesregierung zurückzuführen. Die vielfältigen Maßnahmen wirken gerade bei Kindern und Jugendlichen. Rauchen ist out, wird bei jungen Menschen immer mehr zum No Go.“
Sorgen bereitet dem CDU-Gesundheitsexperten die Entwicklung bei den E-Zigaretten und E-Shishas, die mit ihren Aromastoffen gerade Kinder und Jugendliche anziehen. „Mediziner und Forscher sind sich über die schädlichen Wirkungen dieser Produkte einig. Was beim Verdampfen eingeatmet wird, ist ein nur schwer durchschaubarer Chemiecocktail. Gerade für Kinder und Jugendliche, die sich noch in der Entwicklungsphase befinden, können die Dämpfe gesundheitsschädigend sein. Hier braucht es ein Verkaufsverbot von E-Zigaretten an Jugendliche unter 18 Jahren. Die E-Zigaretten können durch gezieltes Marketing dazu verführen, das Rauchritual einzuüben und somit den Einstieg in den Konsum von Nikotin und Tabak zu finden. Dieser und den gesundheitsschädigenden Gefahren dürfen wir unsere Kinder und Jugendlichen nicht aussetzen“, so Tobias Hans abschließend.