Tobias Hans: Ersthelfer-App könnte auch im Saarland freiwillige Helfer alarmieren und so Leben retten

Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Tobias Hans betrachtet mit großem Interesse den Modellversuch im Kreis Gütersloh, wo die App „Mobile Retter“ parallel zu den Rettungsdiensten freiwillige Ersthelfer alarmiert, die sich in der Nähe des Notfallpatienten befinden und so oftmals noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit der Erstversorgung beginnen können.

Tobias Hans: „Gerade in kritischen Situationen wie beispielsweise bei einem Herzstillstand – noch immer eine der drei häufigsten Todesursachen in Deutschland – kann die App Leben retten, da noch schneller mit den Sofortmaßnahmen begonnen werden kann.“
Bei dem Modellversuch im Kreis Gütersloh werden registrierte Ersthelfer in der Nähe von Hilfsbedürftigen von der Leistelle zusätzlich zum Rettungsdienst automatisch informiert. Diese können dann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sofort Hilfe leisten.
Für den CDU-Parlamentarier ein interessantes Modell, das auch im Saarland zum Einsatz kommen könnte. „In Notfällen zählt jede Minute. Eine frühzeitige Erstversorgung erhöht die Überlebenschancen und kann spätere Pflegefälle verhindern. Das Beispiel Gütersloh zeigt, wie erfolgreich hier auch neuere Technik eingesetzt werden kann. Innerhalb von 2 Monaten wurden hier rund 150 Einsätze durch die mobilen Retter absolviert und konnten die Patienten erstversorgt an den Rettungsdienst übergeben werden. Auch das Saarland könnte von einer solchen Ersthelfer-App profitieren“, so Tobias Hans abschließend.