Zu Steag: Brauchen vernünftigen Energie-Mix im Saarland

Der Steag-Konzern hat angekündigt, sich mittelfristig von Kohlekraftwerken im Saarland zu trennen. Tobias Hans, Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, kontert die darauf folgende Kritik der Opposition an der Energiepolitik: „Die Forderungen der Opposition sind der falsche Weg. Das Saarland ist als Industriestandort auf einen vernünftigen Energie-Mix angewiesen. Der Erhalt der Kohlekraftwerke ist dabei genauso wichtig wie der Ausbau der erneuerbaren Energien.“ 
Die Forderungen der Grünen, nur auf erneuerbare Energien zu setzen, ist nach Ansicht von Tobias Hans fahrlässig: „Gerade in Zeiten von Windflauten müssen wir sicherstellen, dass die Energieversorgung an einem Industriestandort wie dem Saarland gewährleistet ist. Die Kohlekraftwerke sind ein wichtiges Rückgrat für Wirtschaft, Industrie und Mittelstand. Natürlich ist es unser Ziel, den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Daneben brauchen wir aber auch konventionelle Energieerzeuger.“

Nach den Ankündigungen des Steag-Konzerns gelte es nun, die Arbeitsplätze im Saarland zu erhalten. „Die Beschäftigten verdienen unsere Unterstützung. Die Politik muss sich dafür einsetzen, Arbeitsplätze und die Kohlekraftwerke im Saarland zu erhalten. Die Landesregierung ist dabei auf einem guten Weg. Davon profitieren am Ende alle: Industrie, Wirtschaft und natürlich die Beschäftigten.“