Zur ‚Talentkarte’ der Grünen: Brauchen klare Steuerung der Zuwanderung, keine Zuwanderung in Sozialsysteme

Die Grünen wollen neue Regeln für Arbeitsmigration und jährlich einer festgelegten Anzahl an qualifizierten Ausländern die Einreise nach Deutschland ermöglichen – auch ohne den Nachweis eines Arbeitsplatzes. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Tobias Hans, hält wenig von diesen Plänen: „Es gibt in vielen Bereichen in Deutschland einen Fachkräftemangel, deshalb brauchen wir kluge Köpfe und junge Ideen von Außen. Klar ist aber: Wir brauchen Zuwanderung in den Arbeitsmarkt, nicht in die Sozialsysteme.“ Tobias Hans plädiert dafür, Arbeitsmarktbedarfe durch flexible Zuwanderungskontingente für qualifizierte Fachkräfte auszugleichen. Funktionierende Systeme wie in Kanada, über die Fachkräfte ins Land geholt werden, können dabei Impulse geben. Die vorgeschlagene ‚Talentkarte’ der Grünen, die mit einem einjährigen Visum zur Arbeitsplatzsuche in Deutschland verbunden ist, bezeichnet der CDU-Fraktionsvorsitzende dagegen als Freifahrtschein zur Ausbeutung der Sozialsysteme. „Für uns steht fest: Wir wollen Zuwanderung überall dort fördern, wo ein echtes Arbeitsmarktbedürfnis besteht. Dafür ist es aber unerlässlich, dass die Fachkräfte, die aus dem Ausland kommen, bereits einen Arbeitsplatznachweis haben. Damit stellen wir sicher, dass diese Menschen selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen können. Eine vernünftige Steuerung der Zuwanderung ist nötig. Der Vorschlag der Grünen aber überfordert unsere Sozialsysteme noch weiter und ist deshalb unvernünftig!“